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Notwendiger Geschichtsunterricht

 

Sudetendeutscher Pressedienst (SdP)

Wien, am 8. Oktober 2012

 

Stärkt endlich den Geschichtsunterricht

Ult.: Zukunft ist Herkunft.

 

Wir lesen in der Preußischen Allgemeinen Zeitung die Forderung „Stärkt endlich den Geschichtsunterricht!“ Der Autor, Josef Kraus, spricht von einem historischen Analphabetismus, da ganze historische Epochen im Schulunterricht „entsorgt“ werden: Aus zwei Weltkriegen wird einer, aus fünf Revolutionen werden zwei. Welche aber lässt man weg? 1789, 1848, 1917, 1918/19, 1989?

Wenig Wissen wird auch vermittelt über die deutsche Ostsiedlung im 12./14./17./18. Jahrhundert, über die Vertreibung nach 1945, über die jetzige Lage deutscher Volks-gruppen. Ostgeschichtliche Begriffe und Namen wie Baltikum, Donauschwaben, Königsberg, Pommern, Böhmen fehlen zumeist in den Lehrbüchern.

Das Unwissen setzt sich in die Neuzeit fort: Junge Leute wissen fast nichts über die DDR; nur jeder Dritte weiß, dass die DDR die Berliner Mauer gebaut hat, — aber wann, das wissen die wenigsten Schüler. In Österreich ist die Lage auch nicht besser!

Diese Ergebnisse sind das Resultat einer Studie, an der insgesamt 5000 Schüler aus Berlin, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Bayern beteiligt waren.