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Sudetendeutscher Pressedienst (SdP)
 
Wien / Freising, am 7. Feber 2012
 
Memento Dresden
 
13./15. Februar 1945
Dresden stirbt im vierfachen Bombeninferno
 
Historikerkommission lehnt Zeitzeugen einseitig als traumatisiert ab.
Aus ca. 250 000 Opfern werden 25 000 !!!

„WIEVIELE • STARBEN? WER • KENNT • DIE • ZAHL?“
 
Kurt Vonnegut jr., amerikanischer Schriftsteller, als Kriegsgefangener Augenzeuge des Geschehens,
im SPIEGEL 6/2006, S. 159: „Die Zerstörung Dresdens war das größte Massaker der europäischen
Geschichte …“
Der britische Zeithistoriker Alexander McKee spricht in der Tageszeitung „Die Welt“ am 25.1.2005
von Dresden als das „deutsche Hiroshima“. In seinem Buch „Dresden 1945“ bezieht er sich u.a. auf
  eine Vielzahl von Augenzeugenberichten.
Genau deren Inhalte werden von der 2004 eingesetzten Historikerkommission als wissenschaftlich
  unzuverlässig abgelehnt, da nur dokumentarische Quellen akzeptiert werden.
 
Die Totalzerstörung der Stadt in vier hintereinander erfolgten Massenbombardierungen hatte
angesichts der Unzahl von Opfern der beiden nächtlichen Feuersturmangriffe bereits am Morgen des
14.2.1945 Einäscherungen schon am Ring vor dem Rathaus zur Folge - zur Verhinderung der
Seuchengefahr und aus mangelnder Transportmöglichkeit.
Hierfür stehen die von den Historikern der Kommission übergangenen Aussagen der Augenzeugen.
Die Kommission selbst hatte nur die eine Woche später (21.2. bis 5.3.1945) erfolgten
dokumentierten Verbrennungen am Altmarkt berücksichtigt.
 
Die im Dresdner Stadtmuseum, noch vor 1989 gesammelten Schmelzen von Materialien mit
Schmelzpunkt bis 2000 Grad, weisen auf die nicht mehr registrierbaren, veraschten Menschenopfer
des Bombardements hin (Kremierungstemperatur liegt bei ca. 800 Grad).
 
Die Bekanntgabe einer Obergrenze „Gesamt-Totenzahl bis zu 25 000“ ist eine wissenschaftlich nicht
haltbare Fixierung, da die übergroße, nicht mehr nachweisbare Dunkelziffer der vielen Verschütteten
und Brandopfer entgegen wissenschaftlicher Redlichkeit unerwähnt bleibt. Dies stellt gröblichste
Mißachtung der Würde der Opfer dar.
Von uns Zeitzeugen ist zu erwarten, daß das unwahre,
opferverachtende Ergebnis nicht hingenommen wird!
 
ALLEN TOTEN
UND DEN NAMENLOSEN BRANDOPFERN DRESDENS
ZUM GEDENKEN
 
E.E. Korkisch, ehem. Kruzianer / Kreuzchorschüler, Augenzeuge, 85354 Freising, Vimystr.4