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Wissenschaftl Tagung in Moskau. Erster Weltkrieg und Folgen des Zerfalls europäischer Imperien

Einladung zur wissenschaftlichen Tagung

 "Der Erste Weltkrieg und die Folgen des Zerfalls europäischer Imperien"

Moskau, Freitag, 28. März 2014

Russische Staatliche Geisteswissenschaftliche Universität (RGGU), ul. Čajanova 15

 

"The great seminal catastrophe of this century", wie der US-amerikanische Diplomat und Historiker George F. Kennan 1979 den Ersten Weltkrieg nannte, hat die Landkarte und die Gesellschaft bis heute nachhaltig erschüttert.

Im August 1914 waren mit dem Beginn des Krieges noch viele Hoffnungen auf Veränderung ver-bunden, doch bereits wenige Wochen später waren alle Illusionen als solche entlarvt. Vier Jahre sollte der erste industrielle und "totale" Krieg dauern, vier Reiche sollten am Ende zerfallen: das zarische Russland, Österreich-Ungarn, das Deutsche und auch das Osmanische Reich.

Und im November 1918 war der Krieg noch nicht vorbei: Insbesondere Osteuropa und Asien blieben noch über Jahre Schauplatz blutiger Kriege und Konflikte.

Die 2007 gegründete Österreichisch-Russische Historikerkommission (ÖRHK) hat sich zum Ziel gesetzt, die österreichisch-russischen bzw. österreichisch-sowjetischen Beziehungen im 19. und vor allem im 20. Jahrhundert im Geiste der Offenheit und Objektivität wissenschaftlich aufzuarbeiten. Die Kommission soll dazu beitragen, den Zugang von Forschern des jeweils anderen Landes zu Archivalien und Bibliotheksbeständen zu erleichtern.

 Wichtige historische Themen werden von Experten beider Länder gemeinsam erforscht und die Ergebnisse im Rahmen gemeinsamer wissenschaftlicher Konferenzen und Publikationen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.