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Schicksal eines Kindes im Krieg

 

Emil Karl Stöhr, Zeitzeuge:

Schicksal eines Kindes im Krieg

Roman

 

222 Seiten, ISBN 978-3-9815765-2-8, Preis: 11,90 €

Eigenverlag Dr. Emil K. Stöhr, D-86956 Schongau, Geiselsteinstr. 6

Buchbestellungen: E.Mail: emil.stoehr@t-online.de

 

Dr.rer.nat.Emil Karl Stöhr geboren am 14. August 1934 in Daub, Regierungsbezirk Aussig an der Elbe, besuchte in Dauba die Grundschule und in Böhmisch Leipa die Oberschule für Jungen. Das Abitur legte er in Füssen im Allgäu ab. Zuerst arbeitete er als Postinspektor und anschließend als Grund- und Hauptschullehrer in Schongau. Nach Biologiestudium und Promotion wurde er sechs Jahre als wissenschaftlicher Assistent der Ludwig-Maximilian-Universität München mit einem Forschungsauftrag für das Fach „Naturwissenschaftliche Biologiedidaktik“ eingesetzt. Zusätzlich war er erfolgreich in der Lehrerausbildung beschäftigt.

Wer bewahrt unsere Kinder vor der Macht des Bösen und rettet die Erwachsenen vor ihrer eigenen Narretei? Diese Frage stellt sich den Menschen immer wieder von neuem.

Wie Grimmelshausens Simplizissimus im Ersten Dreißigjährigen Krieg (1618 bis 1648), werden der kleine Romanheld Karl Häusler und seine Eltern in die Wirren des Zweiten Dreißigjährigen Krieges (1914 bis 1945) hineingezogen. Dargestellt wird das Schicksal eines unschuldigen Jungen von der Geburt in der Stadt Eichberg bis zum Ende des Krieges.

Der Simplizissimus des Grimmelshausen wird von seinen vornehmen adeligen Zeitgenossen als „zehnjähriger, rotziger Musketier“ beschimpft. Wer aber hat ihn dazu gemacht? Waren es nicht die eroberungswütigen und mächtigen adeligen Herrscher?

Mehr als dreihundert Jahre später erliegt Karl Häusler der kriegsverherrlichenden Propaganda des Tyrannen Hitler und des Volksverhetzers Goebbels. Nur dank seiner paramilitärischen Ausbildung als Kindersoldat des Volkssturms, kann Simplizissimus Karl nach dem Zusammenbruch des Groß-deutschen Reiches viele Abenteuer erfolgreich überstehen. In gefährlichen Situationen besitzt er sogar die Fähigkeit, sich in einen Werwolf zu verwandeln.

In gleicher Weise, wie der Simplizissimus des Ersten Dreißigjährigen Krieges durch einen Ein-siedler  positiv beeinflusst wird, prägen Kriegsveteran Schiffner und der römisch-katholische Stadtpfarrer Storms die heranreifende Persönlichkeit Karls.

Der Simplizissimus von 1645 findet immer wieder rettende Helfer. Simplizissimus Karl und sein Vater werden 1945 von ihrem würdigen und rechtschaffenen tschechischen Onkel und Schwager, Herrn Ministerialdirigent Dr. Jur .Alex Geitler beschützt.

Personen und Handlungen dieses Buches sind frei erfunden, wenn sie auch in ähnlicher Form in der Realität durchaus vorgekommen sein könnten. Jede Ähnlichkeit mit lebenden oder verstor-benen Personen wäre jedoch rein zufällig und ist nicht vom Verfasser beabsichtigt.

Dr.Emil Stöhr widmet dieses Buch den 233.178 deutschen Kindersoldaten die im Zweiten Welt-krieg im Kampf gefallen sind. Auch heute noch werden weltweit Kinder als Krieger missbraucht.