Sudetendeutsche, Heimatvertriebene, Haus der Heimat in Wien, Sudetendeutscher Heimattag, Märzgedenken, Zeitgeschichte, Böhmen-Mähren, Sudetendeutscher Pressedienst, Sudetenpost, Publikationen

Wien, am 20. März 2014

Buchvorstellung – Subskriptionspreis!

 

Marlene und Horst W. Gömpel:

... angekommen

 

2014, 500 Seiten im Format 17x24 cm,  Preußler-Verlag, 90482 Nürnberg, Dagmarstr. 8,

Tel.0049 (0) 911/95478-18,  e-mail preussler-verlag@t-online.de Bestellnummer: PR 1034

Bei Bestellungen bis zum 15.4.2014: 19,80 € danach: 22,40 €  + jew. Versand p.Stck. Österreich 5,50 € (Deutschland 2,30 €)

Das broschierte Buch stellt auf 500 Seiten im Format 17 × 24 cm die Vorgeschichte der nationalen Auseinandersetzungen im Herzen Europas dar, schildert die verschiedenen Phasen der Vertreibung der sudetendeutschen Bevölkerung aus ihren Heimatorten und ihren Neubeginn in Nordhessen.

Etwa 20.000 sudetendeutsche Heimatvertriebene (von insgesamt über 3 Millionen) wurden 1946 in 16 Güterzügen mit je 40 Wagen aus den verschiedenen Regionen des Sudetenlandes in jeweils fünf- bis siebentägiger Fahrt in das Gebiet des heutigen Schwalm-Eder-Kreises verfrachtet.

Die Arbeit der Eheleute Gömpel schließt eine Lücke in den amtlichen Dokumentationen und rückt die dramatischen Umstände der Nachkriegs-Vertreibungen ins Licht der Öffentlichkeit. Die Altkreise Fritzlar-Homberg, Melsungen und Ziegenhain hatten bereits im Krieg unzähligen Menschen Zuflucht geboten und ihnen das Überleben ermöglicht:

Am Anfang des Krieges Evakuierte aus dem Saarland, dann Ausgebombte aus dem Ruhrgebiet und vor allem aus dem im Oktober 1943 total zerstörten Kassel, gegen Kriegsende viele Flüchtlinge aus den ostdeutschen Ländern, viele durch die „Wilde Vertreibung“ der Tschechen und Flucht entwurzelte Sudetendeutsche, und von Februar1946 bis Oktober 1946 die oben genannten 16 Güterzüge mit jeweils 1200 (+ 89 / – 7) Menschen an Bord, insgesamt 19.297 registrierte Namen und Schicksale. Davon wurden 3.607 Menschen vom Melsunger Bahnhof auf die Städte und Dörfer verteilt, 5.998 von Wabern aus in den Fritzlarer Bereich, und für die übrigen nahezu 10.000 Menschen war Treysa Zielbahnhof.

Die Autoren haben in mehrjähriger Arbeit und Reisetätigkeit über 100 Zeitzeugen aufgesucht und befragt, deren Berichte sind im Buche wiedergegeben. Eine Karte des Sudetenlandes, der Randbereiche des heutigen Staates Tschechien, zeigt die Herkunftsorte der Berichterstatter und führt mittels der Seitenzahlen zu den entsprechenden (zum Teil bebilderten) Berichten.

Die Vorgeschichte der Vertreibung wird in prägnanten Abrissen dargestellt und anhand einer großen Zahl von Dokumenten erläutert, und ebenso werden die Umstände der Unterbringung und der Eingliederung der Vertriebenen mit vielen Zeitungsausschnitten und detaillierten Lageberichten untermauert, so daß das Buch eine umfassende Darstellung liefert als typischer Ausschnitt aus den Bevölkerungsverschiebungen nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, für die mittelbar betroffenen Einheimischen ebenso aufschlußreich wie für die unmittelbar betroffenen heimatlos gewordenen Sudetendeutschen.

 

Marlene Gömpel, geb. Pöschl, geboren 1942 in Reischdorf, Sudetenland,

Horst W. Gömpel, geboren 1939 in Treysa, Nordhessen.

 

http://www.Mitteleuropa.de/angekommen,  dort sind auch über 20 Seiten "Leseproben" aufzurufen.