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Abermals falscher Vergleich Münchener Abkommen mit Krim-Krise im ORF

Utl.: Im gestrigen „REPORT“ meinte Pollack, das Sudetenland sei Hitler geschenkt worden

 

Im ORF2-Report vom 11.3.2014 über den aktuellen Krim-Konflikt zwischen der Ukraine und Russland wurde vom Slawisten Dr. Martin Pollack der sachlich falsche Vergleich mit der Sudetenkrise von 1938 – Münchener Abkommen – gebracht, wo dieser behauptete, „da sei Hitler das Sudetenland geschenkt worden“.

Dabei handelte es sich immerhin um einen internationalen Vertrag der die

·      Verweigerung des Selbstbestimmungsrechtes für die Sudetendeutschen am 10.9.1919 im Friedensdiktat von St. Germain,

·      20 Jahre Tschechisierungs- und Unterdrückungspolitik durch die ČSR-Behörde

·      und die Verweigerung der Autonomie/Selbstverwaltung der deutschen Gebiete im Rahmen der ČSR

reparierte!

 

„Wenn der 15. März 1939 – die Besetzung der „Resttschechei“ – als Argument gebracht worden wäre – würde der Vergleich stimmen – so ist er aber ein Unfug“ meint Gerhard Zeihsel, der Bundesobmann der Sudetendeutschen Landsmannschaft in Österreich (SLÖ).

 

http://tvthek.orf.at/program/Report/1310/Report/7604367

 

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