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AGMO Stellungnahme zum Rahmenübereinkommen "Minderheitenschutz"

AGMO e.V. - Gesellschaft zur Unterstützung der Deutschen in Schlesien,
Ostbrandenburg, Pommern, Ost- und Westpreußen, Breite Str. 25, 53111 Bonn,

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Am 7. Februar 2014 wurde die dritte Stellungnahme des Expertengremiums des Europarats über den Stand der Umsetzung des "Rahmenübereinkommens zum Schutz nationaler Minderheiten" für den Bereich der Republik Polen veröffentlicht.  Am 13.12.2012 hatte die polnische Regierung ihren Bericht bezüglich der Umsetzung dieses Rahmenübereinkommens veröffentlicht, worüber die AGMO e.V. vor einem Jahr berichtete.

Darin wurden seitens der polnischen Regierung in blumigen Worten verklausuliert geschildert, dass im Grunde die ethnischen und nationalen Minderheiten entweder selbst die Verantwortung für ihre Lage trügen, oder dass vielmehr gesellschaftliche Gesamtumstände diese und jene Folgen der Benachteiligung hervorriefen. Das nunmehr herausgegebene Dokument ist eine Reaktion des Europarats auf die Schilderungen Warschaus.

Die AGMO e.V. ist der Auffassung, dass mit dem nun vorliegenden Bericht, den nationalen Minderheiten, insbesondere der deutschen Volksgruppe kaum gedient ist. Inhaltlich zu oberflächlich gehalten, beziehen sich Feststellungen der Berichterstatter oftmals nur auf rein quantitative Aspekte.

Dennoch ist ein Lichtblick zu erkennen: Deutlich wird der Text des Berichts an der Stelle, wo es um die Akzeptanz und Aufgeschlossenheit der polnischen Mehrheitsgesellschaft gegenüber Angehörigen von nationalen Minderheiten geht. Diese seien trotz mehrfacher Empfehlungen weiterhin gering.

Zum Text der Analyse durch die AGMO e.V. gelangen Sie hier:

http://www.agmo.de/aktuelles/mitteilungen/233-wasch-mir-den-pelz-aber-mach-mich-nicht-nass