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Wien-Hofburg, 10.Juni 2012

33. Landesparteitag FPÖ Wien in der Hofburg

  

SLÖ-Obmann LAbg. a.D. Gerhard Zeihsel brachte beim 33. Landesparteitag der Wiener FPÖ ( > Programm und Fotos in Arbeit) einen Antrag ein, der einstimmig angenommen wurde.

       

 

Forderung deutscher Ortsbezeichnungen auf Österreichs Autobahnen

Utl.: Antrag beim Wiener FPÖ-Landesparteitag einstimmig angenommen

„Der Landesparteitag der FPÖ-Wien ersucht die Wiener Abgeordneten zum Nationalrat, Bundesrat und Gemeinderat und Landtag sich dafür einzusetzen, dass auf den Hinweisschildern der Autobahnen deutsche Namen der Städte verwendet werden und in Klammer oder mit Schrägstrich in der Zielort-sprache der Name beigefügt wird“, lautete der Antrag Nr. 17 des Delegierten LAbg.a.D. Gerhard Zeihsel an die fast 400 Delegierten in der Wiener Hofburg.
 
In seiner kurzen Ansprache führte Zeihsel dazu aus:
 
„Seit vielen Jahren bemühen sich sehr viele geschichts- und kulturbewusste Österreicher darum, dass bei Straßenbeschilderung – besonders auf den Autobahnen Österreichs – Zweisprachigkeit einge-führt wird – weg von der Fremdtümelei.
 
Schon Verkehrsminister Faymann hat sich in dieser Frage taub gestellt und der zuständigen ASFINAG diesbezüglich den Rücken gestärkt, nur ausländische Ortsbezeichnungen zu verwenden.
 
Bei Verkehrsministerin Bures hat sich auch nichts bewegt – die Sozialdemokraten halten wenig von unserer deutschen Amtssprache in Österreich – nur in Kärnten konnten es nicht genug zweisprachige Ortstafeln sein! EU-Empfehlungen, „den Reichtum der kulturellen und sprachlichen Vielfalt zu bewahren“ sind den Defizitweltmeistern bei der ASFINAG und ihren politischen Paten schnurzegal!
 
Ich rufe den hohen Parteitag auf, sich wie ein Mann hinter dieses Ziel zu stellen und mit Geist und Hartnäckigkeit zu verfolgen, was in unseren Nachbarländern Deutschland, Ungarn und Slowenien erfolgreich verkehrstechnische Praxis ist!
 
Ein Lichtblick ist die begonnene EURO 2012 in Polen und der Ukraine: hier werden vertraute Ortsnamen wie Breslau, Danzig, Lemberg und Posen verwendet – überraschender Weise auch im ORF und auch in den Zeitungen, wo es sonst fast nur mehr den Kunstnamen Bratislava statt dem uralten Preßburg gibt!“
 
Erklärung zum Antrag
 
In unseren Nachbarländern Deutschland, Ungarn und Slowenien ist es seit Jahren selbstverständlich, zuerst in der Staatssprache und daneben in der Zielortsprache die Hinweistafeln zu beschriften z.B. Deutschland: Prag/Praha, Reichenberg/Liberec; Ungarn: Bécs/Wien, Pozsony/Bratislava; Slowenien: Beljak/Villach, Gradec/Graz.
 
Es kann nicht sein, dass die ASFINAG diese gegen unser Volk gerichtete Politik macht!

Antragssteller Gerhard Zeihsel (links) mit Delegierten aus Simmering