Sudetendeutsche, Heimatvertriebene, Haus der Heimat in Wien, Sudetendeutscher Heimattag, Märzgedenken, Zeitgeschichte, Böhmen-Mähren, Sudetendeutscher Pressedienst, Sudetenpost, Publikationen
Heldentod eines Gebirgsjäger

Emil Karl Stöhr, Zeitzeuge

Heldentod eines Gebirgsjägers

Vom Kaukasus zum Hindukusch

Roman

236 Seiten, ISBN 978-3-00-040649-2, Preis: € 12,90

Eigenverlag Dr. Emil K.Stöhr, D-86956 Schongau, Geiselsteinstraße 6.

Buchbestellungen: E.Mail: e-mail.stoehr@t-online.de

Dr.rer.nat.Emil Karl Stöhr wurde am 14. August 1934 in Dauba geboren. Die Mutter  stammte aus Friedrichshütten im Böhmerwald, sein Vater aus Bilin in Nordböhmen. Bruder Erich war sein Vorbild. Die kriegsverherrlichende Propaganda Hitlers und Goebbels´ begann vor 1939. Als Spielzeug gab es für Knaben nur Waffen.

Emil war 5 Jahre alt, als Erich mit 16 Jahren zum Reichsarbeitsdienst eingezogen wurde. Mit 18 Jahren musste Erich 1941 als Gebirgsjäger nach Russland in den Krieg ziehen. Hatte Erich Fronturlaub, erzählte er Emil, wie er es schaffte im Kampf zu überleben. Emil wollte wie sein großer Bruder auch ein Krieger sein. Als Pimpf der Hitlerjugend meldete er sich zum Volksturm. Dort wurde er am Gewehr, an Handgranaten und der Panzerfaust ausgebildet. Im Zweiten Weltkrieg sind 233.178 deutsche Kindersoldaten gefallen. Aus Böhmen vertrieben, war Emil in Sachsen 13 Monate Thälmann – Pionier der FDJ. November 1946 durfte er nach Füssen im Allgäu „auswandern“.

Dem Abitur in Füssen folgten Postinspektor und Lehrer in Schongau. Er arbeitete 1976 bis 1982 als wissenschaftlicher Assistent an der LMU München am Institut für Biologiedidaktik.

Als Mitglied der Königlich Privilegierten Feuerschützen-Gesellschaft 1524 von Schongau lernte er viele ehemalige Gebirgsjäger kennen, die er gründlich ausfragte. Alle diese Kenntnisse verarbeitete er in seinem Roman „Heldentod eines Gebirgsjägers“.

Seine zwei Romane „Vertreibung aus dem Paradies der Kindheit“ und „Wiedersehen in Dresden“ waren erfolgreich.

Dr. Stöhr widmet dieses Buch seinem Großvater Johann Tragl, der als Gebirgsjäger mit 36 Jahren im Ersten Weltkrieg in den Alpen sterben musste und seinem Bruder Erich, der im Zweiten Weltkrieg in den Alpen mit 21 Jahren gefallen ist.

Den Roman hat er zu Ehren aller deutschen Gebirgsjäger und Gebirgsaufklärer geschrieben.