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Musik als Denkmal der Zeit

Wien, am 27. August  2013

Musik als Denkmal in der Zeit

Utl.: bringt uns Altes und Neues, eigentlich Überzeitliches zu Gehör.

Die Musik erinnert uns gefühlsmäßig an Vergangenes und Gegenwärtiges, das uns betrifft und betroffen machen kann.

Der Schlußchor von Herbert Brusts Kantate „Ostpreußenland“, nämlich „Land der dunklen Wälder“, zaubert diese geliebte schöne Gegend vor unser inneres Auge.

Agnes Miegels „Allerseelen“, aus dem Oratorium „Die Vertriebenen“, schildert, wie in unserer Gegenwart die Vergangenheit zu uns spricht.

Von den neu vertonten Gedichten erklingt Josef Weinhebers „Lob der Heimat“, ein Gedicht aus seinem berühmten Band „Wien wörtlich“, in einer wienerischen Walzerkette, des sudetendeutschen Erwin Guido Kolbenheyer „Nebel im Walde“ führt uns in mystische Höhen, und Peter Wassertheurers „In der Sprache der Verzweifelten beten“ schildert die scheinbare Hoffnungslosigkeit des Erinnerns, oder doch nicht?

Ein anonymes Gedicht „Der Aufbruch“ weist in diese Richtung.

Die Zeitzeugen Josef Schneider, Wilhelm Pleyer und Alexander Hoyer machen in den wichtigsten musikalischen Teilen von Blechingers Oratorium „1919 Märzgedenken“ mit ihren Gedichten die Ereignisse um den 4. März 1919 im Sudetenland wieder lebendig. Das einfache, harte, aber auch idyllische Leben in der Nachkriegszeit besingen die schlichten, schönen Lieder „Die Liab“, „Wiegenlied“ und „Erntelied“, ein Männerstimmentrio, von Walter Scharf.

Neues deutsches Liedgut entsteht aber auch jetzt in Lettland. Die junge Dagnija Greiza stellt sich mit zwei schönen und tiefsinnigen Chorkammermusikliedern in deutscher Sprache, nämlich „Traumes Wiege“ und „Der ewige Wanderer“ unserem Publikum vor. Richard Wagner und Carl Zeller sind mit „Winterstürme“ und „Christel von der Post“ zu hören.

Instrumentale Zwischenspiele gibt es durch „Südosteuropäische Bauerntänze“ des Donau-schwaben Franz Koringers, einer orientalischen Szene für Cello und der Wiener Violinsonate von Alexander Blechinger.

Hören Sie sich das an!

 

Am Donnerstag, den 26. September 2013

Im Festsaal des Hauses der Heimat, Steingasse 25, 1030 Wien

Um 19:30 Uhr