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Heimatmuseum Mährisch-Schlesisches

Wien, am  23. September 2013

 

Das Mährisch-Schlesische Heimatmuseum

lädt ein zum

Schattenspiel

“…nix wie Forellen im Kopf …“

am Sonntag, den 6. Okt. 2013 um 16 Uhr.

Folgetermine: 3.11., 1.12., 15.12.2013 um 16 Uhr

Eintritt: freie Spende

Darsteller: Sylvia Festa, Schattenspielerin, Sophie Köllner, Erzählerin

Zum Stück:

Franz Schuberts Mutter Elisabeth hat ihre Kindheit im österreich‐schlesischen Altvatergebirge verbracht. In dieser waldreichen Gegend, ganz oben im Norden der Monarchie, entstanden viele Märchen und Sagen und hier erzählte man sich mit bewunderndem Schauern von der Macht, aber auch der Güte des großen Berggeistes Altvater. . .

Stellen wir uns also vor, wie der 10‐jährige Franzl durch die lebendige Erzählung einer Sage aus ihrer Heimat von seiner Mutter zu einem ganz bestimmten Musikstück inspiriert wurde. . .

 

Das Schattenspiel zur Zeit Franz Schuberts

Franz Schubert, 1797 hineingeboren in ein Spannungsfeld der kulturgeschichtlichen Epochen Klassik und Romantik war natürlich ein Kind dieser Zeit. Er erlebte jedoch auch die Anfangszeit des Biedermeier und wurde somit sicherlich von diesen drei Erfahrungswelten geprägt.

Da die Bürger dieser Zeit zwar Geld und Ansehen, aber wenig politisches Mitspracherecht hatten, zogen sie sich in die eigenen vier Wände zurück und schätzten das häusliche, private Glück. So erlangten Hausmusik, das Guckkastentheater, aber auch das private Schattenspiel große Bedeutung und es gehörte zum guten Ton einer bürgerlichen Familie, dass sie Scherenschnitte herstellen und mit Menschen und Figurenschatten spielen konnte. Im deutschsprachigen Raum erlebte das Schattenspiel seinen ersten Höhepunkt zu Schuberts Lebzeiten und so können wir davon ausgehen, dass auch er das eine oder andere Schattentheater miterlebt hat. . . .

3400 Klosterneuburg,  Schießstattgasse 2 (Rostockvilla),  Tel. 02243‐90 97 0,

Mail: information@mshm.at   http://www.mshm.at/