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Dr. Hans Dama: "Adam Müller-Guttenbrunn und Österreich"

Wien, am 28. Feber 2013

Die Österreichisch-Rumänische Gesellschaft und das Institut für Österreichkunde (IÖK)

laden ein zum Vortrag

Adam Müller-Guttenbrunn und Österreich

von Dr. Hans Dama

am

Donnerstag, den 21.03.2013, 18:00 Uhr im Institut für Österreichkunde

1010 Wien, Hanuschgasse 3, Stiege 4 (2. Hof), 1. Stock / Tür 1046,

 

Adam Müller-Guttenbrunn

Dr. phil. h. c., Schriftsteller, Journalist, Theaterdirektor, Parlamentarier, * 22.10.1852, Guttenbrunn /(Zăbrani), Rumänien ; † 05.01.1923, Wien Stammt aus armen Verhältnissen. Vielseitiges soziales Engagement in Wien: Legte den Grundstein für die Schaffung des Theaters der Jugend, des Wiener Volks-bildungsvereins (heute Volkshochschulen) sowie die Volksbüchereien. Er förderte die Gründung eines „Allgemeinen österreichischen Vereins der Schriftsteller“, der im Februar 1897 als „Deutsch-österreichische-Schriftsteller-Genossenschaft“ ins Leben gerufen und deren erster Präsident er selbst wurde. Als Theaterdirektor setzte er sich für ein autochthones Theater ein. Rolle im Anschluss des Burgenlandes an Österreich: „Wohin gehört Westungarn?“ Seine Prosa fußt auf mitteleuropäischer Ebene:

Trost- und Trutzbüchlein der Deutschen in Österreich, Im Jahrhundert Grillparzers, Das Raimundtheater, Aus Polenkreisen, Die Dame in Weiß, Arme Komödianten, Es war einmal ein Bischof, Österreichs Beschwerdebuch, Alt-Wiener Änderungen und Schilderungen, Wiener Historien, Barmherziger Kaiser, Joseph der Deutsche, Von Eugenius bis Josephus, Ein deutsches Jahrhundert in Österreich, die Lenau-Trilogie  (Sein Vaterhaus; Dämonische Jahre; Auf der Höhe) veranschaulichen die breitgefächerte Beschäftigung AMGs in seinem schriftstellerischen Schaffen.

Ehrendoktor der Wiener Universität. Ehrengrab auf dem Wiener Zentralfriedhof.

Referent:

Dr. Hans Dama, Mag. et Dr. phil. (*Großsanktnikolaus/Sânnicolau-Mare, Banat, Rumänien), verschiedene absolvierte Studiengänge in Temeswar, Bukarest und Wien. Vormals Rumänist am Institut für Romanistik der Universität Wien. In zahlreichen deutschen, österreichischen, ungarischen, rumänischen, spanischen und mexikanischen Zeitschriften sowie in Anthologien veröffentlichte Dama Lyrik, Kurzprosa und Essays sowie Übersetzungen aus der rumänischen Lyrik. Interkulturelle Beziehungen sind sein Forschungsschwerpunkt. Dama ist Autor von acht Lyrikbänden und einem Prosaband neben diversen Veröffentlichungen in Fachpublikationen.

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