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Wien, am 8. Mai 2013

Botschafter Dr. Wuketich empfing VLÖ-Vertretung und deutsche Minderheit in Slowakei

Utl.: Neuausrichtung des Hauses der Heimat in Wien, als strategischer Partner

Gestern waren in die Residenz des österreichischen Botschafters in Preßburg Vertreter des Verbandes Volksdeutscher Landsmannschaften Österreichs (VLÖ), und Vertreter des Karpatendeutschen Vereins (KDV) in der Slowakei zu einem Arbeitsessen von S.E. Dr. Markus Wuketich mit Gesandter Mag. Regina Rusz und Kulturrätin Mag. Brigitte Trinkl, geladen.

Der 1.Stellv.Bundesvorsitzende des VLÖ, LAbg.a.D. Gerhard Zeihsel sprach während des amikalen Zusammenseins die Brückenfunktion des Hauses der Heimat als strategischer Partner der deutschen Minderheiten in den Nachfolgestaaten der Donaumonarchie zur Stärkung der deutschen Sprache und Kultur, die Abstimmung gemeinsamer Projekte und Förderansuchen, ideelle Unterstützung und die Einladung zum VLÖ-Volksgruppensymposium in Wien vom 17. bis 20.Oktober 2013, an.

Der Vorsitzende des KDV, Ing. Anton Oswald gab einen Überblick über die Lage der Minderheiten nach der letzten Volkszählung, wobei er die tatsächliche Zahl mit 10.-11.000 bezifferte, weil besonders auch ältere Landsleute vorsichtig mit dem Bekennen umgehen im Blick auf die Erfahrungen in der Vergangenheit.

Die Damen vom KDV-Kaschau/Košice sprachen besonders die Jugendarbeit an, wobei man Hoffnung auf Volksmusikvertreter aus Österreich setzt, die sehr gut ankommen. Hier wird die Direktorin des Österreichischen Kulturforums Mag. Trinkl unterstützend tätig werden.

Vorsitzender Ján König von der Karpatendeutschen Assoziation – die die Kleinunternehmerförderung mit Hilfe Deutschlands segensreich betreibt, bearbeitet dieses Wirtschaftsfeld. Die Regionalvorsitzende Unterzips, Erika König berichtete über den wichtigen Teil der Kulturarbeit im ganzen Verband.

Der Bundesobmann der Karpatendeutschen Landsmannschaft Österreichs, Robert Kudlicska, brachte in seinen Beiträgen die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Landsleuten in der Slowakei durch gegenseitige Besuche und die wichtige Pressearbeit ein.

Die Region Preßburg/Bratislava hatte eine große Vertretung des Bundes der Vertriebenen (BdV) Hessen zu Besuch und hatte sich daher entschuldigt.

Botschafter Dr. Wuketich berichtete über die gute Zusammenarbeit mit dem KDV – was von diesen auch dankbar bestätigt wurde, was in der Vergangenheit nicht immer so war.

Nach dem Besuch in Prag war auch der Besuch in Preßburg in guter Atmosphäre verlaufen und der Blick ist in die Zukunft gerichtet.